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Test und Preisvergleich von Kaffeevollautomaten

Siebträgermaschinen gelten unter den Kaffeefreunden als wahre Artefakte der Zubereitungskunst. Denn sie erlauben ein Höchstmaß an Individualität bei der Kaffeezubereitung und adeln ihren Bediener zum „Barista“. Das trifft natürlich insbesondere auf die Krönung der italienischen Kaffeekultur, den Espresso, zu.

Aber auch, wenn die Zubereitung des Kaffees nicht manuell am Hebel vollzogen wird, Ist der Nimbus von Siebträgermaschinen groß.

Getestete Siebträgermaschinen – der Vorteil im Aroma

Eines haben die Siebträgermaschinen immer als Vorsprung - die Frische der Bohnen. Denn diese werden gesondert gemahlen und verlieren nicht, wie bei vollautomatischen Kaffeemaschinen im Behälter oder bei Kapselmaschinen im abgefüllten Pad, einen Teil ihres Aromas. Zwischen dem Herstellen des Mahlguts und seiner Platzierung im Siebträger, wo sich die ätherischen Öle der Kaffeebohne dann konzentriert entfalten, liegen nur wenige Sekunden.

Ein weiterer Vorteil der Siebträgermaschine ist, dass der Bediener das Mahlgut optimal im Siebträger verteilen und damit den gleichmäßigen Durchlauf des Wassers vor der Zubereitung kontrollieren kann.

Alles Weitere jedoch ist bei den Siebträgermaschinen wie bei den Vollautomaten und Kapselmaschinen gleich – Temperatur, Druck und Brühdauer werden per Bedienungstastatur festgelegt und entsprechend bei der Zubereitung eingehalten. Alle Geräte halten dabei die Richtwerte von maximal 95 Grad, 9 bar und maximal 30 Sekunden ein.

Bei der Brühzeit liegen die größten Unterschiede. Etliche Barista schwören auf 20 Sekunden und maximalen Druck, denn je länger das Mahlgut dem durchlaufenden Wasser ausgesetzt ist, desto mehr Bitterstoffe werden auch freigespült.

Getestete Siebträgermaschinen – der individuell Anteil

Der individuelle Anteil macht also das aus, was einer Siebträgermaschine die besondere Bedeutung verleiht. Die Besitzer einer solchen Espressomaschine hadern nicht mit der manuellen Handhabung, sondern betrachten sie als ihren Beitrag zur Meisterschaft des Kaffees.

In dem Maße, wie moderne Kaffeemaschinen das Genuss-Erlebnis aus den Spezialitäten-Bars in die heimische Umgebung zu transformieren vermögen, steigt auch der Ehrgeiz der Besitzer, genau ihren individuellen Geschmack mit der Siebträgermaschine herzustellen. Freilich geht das auch ganz leicht über die Einstellungen an einem Kaffeeautomaten oder die wesentlich leichtere Handhabung einer Kapselmaschine – aber das ist, wie alles beim Kaffee, eben eine Geschmacksfrage.

Für denjenigen, der seine Meisterschaft an der Siebträgermaschine erst erreichen will, gilt deshalb besondere Achtung bei der Auswahl des Geräts. Getestete Siebträgermaschinen sollten immer die Frage beantworten können, wie gut der Bediener mit dem Siebträgereinsatz zurechtkommt. Nur wenn hier beim Test schon alles klappt, ist das Gerät individuell auch geeignet. Denn das ist es ja letztendlich, was den Kaffee aus Siebträgermaschinen auszeichnen soll – Individualität.

Getestete Siebträgermaschinen Stiftung Warentest 2012

Die Handhabbarkeit kosteten dann die Siebträgermaschinen auch die vorderen Plätze beim Test von Stiftung Warentest. Bei übereinstimmend sehr gutem Geschmack des zubereiteten Kaffees und vorbildlicher Sicherheit der Geräte (mit Ausnahme einer Testmaschine) wurden die Anforderungen, die eine Siebträgermaschine an die Kenntnis der Mengenverhältnisse für Kaffee und Wasser sowie an die Geschicklichkeit der Bedienung stellt, den Kult-Geräten zum Verhängnis. Denn beim Vergleich der Stiftung Warentest stellte die leichte Bedienung ein wesentliches Kriterium dar.

Offenbar geht der allgemeine Trend eben doch zur einfachen Bedienung und nicht zum Spezialistentum. Der Kaffeetrinker wünscht offenbar den besten Genuss bei wenig Arbeit. Da die getesteten Kaffeevollautomaten keinen Unterschied im Geschmack zu den Siebträgermaschinen erkennen ließen, sprechen ihre sonstigen Vorteile eindeutig zu ihren Gunsten.

Der größte ist sicherlich der, dass sich über die automatische Einstellung von Temperatur, Druck und Brühzeit die Vorlieben des Nutzers auch per Knopfdruck erreichen lassen. Zudem gibt es weniger zu tun mit der Reinigung, denn das erledigen bei den Automaten integrierte Spül- und Reinigungsprogramme, die ebenfalls keinen Mehraufwand für den Besitzer bringen.